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Zum Bericht: "Alle Pfeile auf Karl Straub"

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17.12.2013 | Karl Straub

Die Energiewende im Bereich der Windräder ist viel zu wichtig, um dieses Thema nur mit einer provokanten Überschrift und einigen Behauptungen stehen zu lassen. 

Daher ganz sachlich die Fakten:

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist zu lesen, dass eine Länderöffnungsklausel in das Baugesetzbuch eingefügt wird, die es ermöglicht, länderspezifische Regeln über Mindestabstände zur Wohnbebauung festzulegen. Mit anderen Worten: Jedes Land, also auch Bayern, kann selbst bestimmen, wo Windräder aufgebaut werden dürfen und wo nicht und wie groß der Abstand sein muss, den Windradbauer zu Wohngegenden einhalten müssen.

Diese Regelung halte ich für wichtig und folgerichtig! Man versucht, die mehr oder minder ungeordnete und willkürliche „Verspargelung“ der Landschaft mit Windrädern zu verhindern und so die Interessen der Bürger zu wahren. Das bedeutet deshalb noch lange nicht das Ende der Windkraft in Bayern und auch nicht jener im Landkreis Pfaffenhofen. Die Energiewende, so auch im Bereich der Windräder, kann in der Praxis nur mit den Bürgern und nicht gegen sie umgesetzt werden; das heißt, sie kann nur mit Begeisterung, aber nicht mit Zwang funktionieren.

Und selbstverständlich gehört dazu auch, neue Windkraftanlagen nur noch an solchen Standorten genehmigen zu lassen, die ein hohes Stromaufkommen erwarten lassen.

Als einem von wenigen Landkreisen in Bayern ist es dem Landkreis Pfaffenhofen schon sehr früh gelungen - zusammen mit seinen 19 Gemeinden, die alle an einem Strang zogen - eine Positivplanung aufzustellen. Hinter dieser Windkraftplanung des Landkreises Pfaffenhofen stehe ich voll und ganz!

Auf der Klausurtagung der Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth wird die Umsetzung der Energiewende ein wichtiger Tagesordnungspunkt sein und Sie können sicher sein, dass ich die Interessen des Landkreises Pfaffenhofen gut vertreten werde.

Energie muss sicher, bezahlbar und sauber sein – dies sind unsere energiepolitischen Leitlinien. Schon heute wird ein Drittel des bayerischen Strombedarfes mit Erneuerbaren Energien gedeckt. Wir steigern diesen Anteil in Bayern bis 2018 auf 40 Prozent.

Bei den anstehenden wichtigen Entscheidungen im Bund werden wir intensiv mitwirken: Reform des EEG, Bau der Übertragungsnetze und Sicherung der Grundlastfähigkeit für Kraftwerke. Aber eines sollte immer wichtig sein: Den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien wollen wir im Einklang mit Mensch und Natur gestalten.

Und ein letztes: Energiesparen ist die beste Vorsorge. Bei der Gebäudesanierung muss der Staat Vorbild sein, denn hier rentiert sich jeder Euro! Und auch hier ist unser Landkreis Pfaffenhofen vorbildlich!

Karl Straub, MdL

Poststr. 3
85276 Pfaffenhofen
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