Gefahrensituation im Bereich "Stadelhof" des Marktes Wolnzach soll entschärft werden
07.07.2014, 11:34 Uhr | MdL Karl Straub
Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen und zu Unfällen im Bereich Stadelhof. Den Stein ins Rollen brachte jetzt allerdings der besonders tragische, schwere Unfall Mitte Juni. Mehrere Bürger, darunter auch eine Stadträtin aus Geisenfeld, nahmen dieses Ereignis zum Anlass, um bei MdL Karl Straub und Landrat Martin Wolf Anregungen zur Änderung der bestehenden Situation einzubringen.
MdL Karl Straub sowie Landrat Martin Wolf teilen die Meinung der besorgten Bürger, dass hier dringend Maßnahmen zur Unfallvermeidung ergriffen werden müssen.Das Verkehrssachgebiet im Landratsamt setzte sich daraufhin umgehend mit der Gefahrensituation Stadelhof auseinander und kam bei einem Ortstermin zusammen mit der Polizeiinspektion Geisenfeld und dem Staatlichen Bauamt Ingolstadt zu dem Ergebnis, dass ein STOPP-Schild aus Richtung Lehen aufgestellt werden soll. Ferner ist aus Richtung Geisenfeld eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 kmh anzuordnen. Zusätzlich sollen sichtverbessernde Maßnahmen, wie das Zurückschneiden bzw. Entfernen von Gehölzen, entlang der Staatsstraße durchgeführt werden. Die Geschwindigkeitsbeschränkung aus Richtung Königsfeld kommend ist beidseitig aufgestellt und von Weitem gut zu erkennen. Die Polizeiinspektion Geisenfeld wurde zudem gebeten, verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen und auch die Einhaltung des Haltegebotes vor dem STOPP-Schild zu überwachen.
MdL Karl Straub und Landrat Martin Wolf sind froh, dass man mit diesen Maßnahmen so schnell auf die besondere Gefahrensituation im Bereich Stadelhof reagieren konnte und hoffen, dass die gefährliche Kreuzung durch die ergriffenen Maßnahmen entschärft ist.